VC20
Der Commodore VIC20 (benannt nach seinem Prozessor und seinem Speicher: 5KByte Ram und 15KByte Rom) erscheint in Amerika auf dem Markt. Die ersten Versionen des V(I)C20 werden in einer schicken Tennistasche ausgeliefert. In Deutschland wird er ab 1981 unter dem Namen VC20 (VC = Volkscomputer) verkauft. Er ist der erste richtig erschwingliche Homecomputer und trotz des schon 1982 vorgestellten C64 kann er sich bis 1985 auf dem Markt behaupten. In den USA redet Commodore sogar davon, dass der VIC20
ein “richtiger Computer für den Preis eines Spielzeuges” ist und hat damit speziell Atari mit seiner Konsole 2600 im Visier. Sogar eine kleinere Version des VC=20 wird angeboten: der VC=10. Bei diesem Rechner sind 2,5KByte freier Speicher unter Basic nutzbar, also kaum Platz für richtige Programme und heute unvorstellbar.

