C128
Der C128, der große Bruder des C64, erschien in zwei verschiedenen Ausführungen, einmal in der flachen Variante, die stark an den C64 II erinnert und noch in einer Desktop-Variante. Die Desktop Variante nannte Commodore 128D (D – für Desktop)
Von der Desktop Variante gab es ebenfalls nochmal 2 Ausführungen. Einmal mit einem Metall-Gehäuse und weiterhin ein Gehäuse aus Plastik, welche man auf der linken Gehäuseseite mit einem Tragegriff ausstattete. Diese Kombination von Tragegrif und Plastik, Plastik ist nun mal leichter, war für einen unkomplizierten mobilen Einsatz ausgelegt.
Die Desktop Variante war zudem mit einem eingebauten Diskettenlaufwerk, VC1571, ausgestattet, was bei der normalen Version nicht der Fall war. Hier musste man ein Laufwerk separat dazu kaufen. Hier wurde oftmals die VC1570-Floppy verwendet, schlichtweg deshalb, weil sie günstiger war als das Flagschiff, die VC1571, die ihren Mehrpreis aber Wert war.

Hier die Desktop-Version eines 128er, ein C-128D aus Metall.
Der C128 wurde übrigens mit einem eingebautem C64-Modus versehen, den man mittels des Befehls, “Go 64″, aufrufen konnte, worauf dieser den blauen bekannten Startbildschirm des C64 anzeigte und man sich fortan im C64 kompatiblen Modus befand, um Software zu Nutzen, die eben nur C64-Kompatibel war. Ein nicht unerheblicher Effekt, diese Abwärtskompatibilität, die sicher auch bei vielen Kaufentscheidungen relevant war.

